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Glücksspiel Datenportal Sucht und Drogen des Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen

Glücksspiel Datenportal Sucht und Drogen des Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen

3,4 % der ambulanten Betreuungen mit einer Suchtproblematik gehen auf pathologisches Spielen als Hauptdiagnose zurück. Dies ergibt sich aus den Ergebnissen der Deutschen Suchthilfestatistik. Männer (40,4%) sind affiner für Glücksspiele als Frauen (32,4 %). Besonders deutlich wird der Geschlechtsunterschied bei den Sportwetten.

Männer nehmen im Vergleich zu Frauen fast fünfmal so häufig an dieser Spielform teil. Im Jahr 2023 setzten 6,4 % der Männer und 1,3 % der Frauen Geld bei Sportwetten ein (siehe Glücksspielsurvey 2025, Tabelle 5). Die hier dargestellten Daten sind dem Glücksspielsurvey 2025 (Abbildung 1 und 2) entnommen. Die Erhebung erfolgt seit 2007 alle zwei Jahre mithilfe einer kombinierten Telefon- und Onlinebefragung. Die Grundgesamtheit der Studie ist die deutschsprachige Bevölkerung zwischen 16 und 70 Jahren.

Über einen Experimentierzeitraum von sieben Jahren werden mit dem Paragraphen 10 GlüÄndStV bis zu 20 Sportwetten-Konzessionen vergeben werden. Der Paragraph 9 Absatz 1 S.3 Nr. 5, das Online-Casinosverbot, wurde gestrichen. Juristisch definiert versteht sich das Glücksspiel als eine Tätigkeit, in deren Verzug auf den Ausgang einer bestimmten Situation gewisse Vermögenswerte gesetzt werden. Der Ausgang des Spiels beruht hierbei nicht auf der Geschicklichkeit, die die Spieler beweisen, sondern vielmehr auf einem Zufallsprinzip. Bei Summierung der Teilbeträge können Differenzen aufgrund von Rundungen entstehen.

Wie viele Erwachsene leiden unter riskantem Spielverhalten oder einer Störung durch Glücksspielen (2025, in Prozent)?

Grundsätzlich wird man vier Arten des Glücksspiels auf der Website unterscheiden. Die Geldspielautomaten sind zumeist in Gaststätten zu finden, sie sind öffentlich ohne weiteres zugänglich. Weiter gibt es in Casinos und Spielhallen Glücksspielautomaten unterschiedlicher Machart.

Im Mittelpunkt des Handelns der Behörde stehen die Gewährleistung des Jugend- und Spielerschutzes und die Verhinderung von Glücksspiel- und Wettsucht. Zudem bekämpft sie illegale Glücksspielangebote und die Werbung dafür. Die highspin casino einzahlung staatliche Aufsicht und Kontrolle länderübergreifender Glücksspielangebote im Internet haben die Bundesländer der GGL (Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder) übertragen.

  • Bei Summierung der Teilbeträge können Differenzen aufgrund von Rundungen entstehen.
  • 3,2 % der Männer und 1,0 % der Frauen erfüllen die Diagnose­kriterien einer „Störung durch Glücksspielen“.
  • Dabei werden länderübergreifend Glücksspiel­angebote im Internet geprüft, Genehmigungen erteilt und dafür gesorgt, dass die erlaubten Glücksspiel­angebote den Spieler- sowie Jugendschutz bewahren.
  • Die Grundgesamtheit der Studie ist die deutschsprachige Bevölkerung zwischen 16 und 70 Jahren.
  • Vor allem soll der Staatsvertrag ein Nebeneinander von einander abweichender Regeln der einzelnen Bundesländer verhindern.

Seriöse Glücksspiele als Spieler erkennen

Aufgabe der Behörde ist es auch, Politik und Verbände bei Fehlentwicklungen zu beraten. Dazu beobachtet die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder den Glücksspielmarkt sehr genau und fördert wissenschaftliche Forschung im Zusammenhang mit Glücksspielen. Die Behörde versteht sich als Koordinierungsstelle für alle Interessensgruppen (Politik, Spielende, Glücksspielanbieter, Sucht- und Präventionsverbände) bei Fragen rund um das Thema Glücksspielwesen. 3 GlüStV 2021 dazu verpflichtet, auf der Startseite ihrer Internetseite aufzuführen, dass sie über die staatliche Erlaubnis verfügen.

Glücksspielstaatsvertrag

Mittlerweile kann man die Anzeige auch online erstatten. Der Vertrag sieht nunmehr ein Spielerkonto vor, weches jeder Spieler einrichten muss; sodann muss er sich identifizieren. Dadurch will man Minderjährige vom Glücksspuel ausschliessen. Im Übrigen gibt es nun ein Einzahlungslimit; ein Spieler darf im Monat nur noch 1000 Euro im Monat einzahlen und damit spielen. Fahnder der Landesmedienanstalt versuchen ihr Bestes. Geeignete Anlaufstellen in Ihrer Region finden Sie zudem beim Suchthilfeverzeichnis der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen.

Durch Klicken auf die Beschreibungen in den Grafik-Legenden (z. B. „Männer“) können Sie zudem einzelne Linien ein- oder ausblenden. 36,4 % der 16- bis 70-Jährigen in Deutschland haben in den letzten 12 Monaten an einem Glücksspiel teilgenommen – Männer in größerem Maße als Frauen. Unter den 16- und 17-Jährigen, für die Glücksspiele gesetzlich nicht erlaubt sind, geben immerhin 11,6 % an, in den letzten 12 Monaten daran teilgenommen zu haben. Bei knapp über 3 % der sucht­­therapeutischen Behandlungs­­pisoden in der ambulanten Suchthilfe steht eine Problematik des pathologischen Spielens im Vordergrund. Hochgerechnet etwa 1,3 Millionen Erwachsene in Deutschland leiden unter einer Störung durch Glücksspielen.

Der größte Zuwachs zeichnet sich bei virtuellen Automatenspiel/ Online-Poker ab, deren Legalisierung im Juli 2021 erfolgte. In dem jährlich erscheinenden Tätigkeits­bericht der GGL wird das grundlegende Vorgehen, sowie Maßnahmen und Erfolge der Behörde erläutert. Zentraler Bestandteil des Berichtes ist die Analyse des deutschen Glücksspielmarktes.

Laut Angaben des Glücksspielatlas 2023 leiden fast alle Personen mit einer Störung durch Glücksspielen früher oder später in ihrem Leben auch an einer anderen psychischen Störung. Am häufigsten werden depressive Erkrankungen, Angsterkrankungen oder substanzbezogene Störungen (insbesondere Nikotin­abhängigkeit) berichtet. Männer sind etwa neun Mal häufiger betroffen als Frauen. So lag der Anteil der Männer in stationären Rehabilitationseinrichtungen im Jahr 2024 bei 90 %. In ambulanten Einrichtungen lag der Anteil mit 89 % nur knapp darunter. Die Corona-Pandemie hat auch im Glücksspiel ihre Spuren hinterlassen.

Durch die pandemiebedingten Lockdowns in den Jahren 2020 und 2021 mussten stationäre Spielstätten schließen und Wetten auf Sportergebnisse waren in dieser Form nur eingeschränkt möglich. Seitdem ist die Zahl derer, die in den letzten 12 Monaten an mindestens einem Glücksspiel teilgenommen haben, von knapp 30 % im Jahr 2021 auf 36,4 % im Jahr 2025 gestiegen. Bitte beachte, dass das Spielen bei nicht lizenzierten Glücksspielanbietern in Deutschland illegal und riskant ist. Wenn eine Glücksspiel-Website nicht mit nicht mit einer .de-Domain endet und keine GGL-Lizenzinformationen anzeigt, ist es eine illegale, nicht lizenzierte Website. Wenn man von einem illegalen Glücksspiel mitbekommt, kann man bei der örtlichen Polizei eine Anzeige erstatten.